Visualisieren

Visualisieren - das Nutzen von inneren Bildern

Was bedeutet visualisieren und wie funktioniert es?

Beim Visualisieren stellt man sich das Ziel so vor, als ob man es bereits erreicht hat.

Dies erfolgt am Besten in einem entspannten Zustand, z. B. vor dem Einschlafen, nach dem Aufstehen oder auch Mithilfe von Meditationen (dabei sinkt die Gehirnfrequenz, man spricht von der sogenannten Alpha-Phase). Außerdem ist es wichtig in das Visualisieren viel Gefühl und Lebendigkeit mit hinein zu bringen. Das erreichen wir, wenn alle fünf Sinne nach dem System „VAKOG“ aus der NLP mit einbezogen werden. Unter „VAKOG“ versteht man visuell (sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (spüren, fühlen), olfaktorisch (riechen) und gustatorisch (schmecken).

So werden die vorgestellten Ziele tief im Unterbewusstsein verankert und können leichter zur Realität werden - es wird dabei auch von dem Prinzip der „self-fulfilling prophecy“ (selbsterfüllende Vorhersage) gesprochen.

Visualisieren kann prinzipiell in und für alle Lebensbereiche genutzt werden.

Häufig wird es auch als Instrument zur Leistungssteigerung im Sport (in Wettkampf und Training) eingesetzt, da es eine Brücke zwischen Geist und Körper bildet. Es können - wie oben schon erwähnt – positive Vorstellungsbilder programmiert werden, welche  einem beim Erreichen des Zieles bzw. des Erfolges unterstützen. Zusätzlich können durch Visualisierung bestimmte Bewegungsabläufe optimiert werden, d. h. das gedankliche durchspielen wie ein Bewegungsablauf optimal aussehen soll, wie z. B. beim Techniktraining. Zusätzlich kann die Motivation im Wettkampf bzw. Training erhöht werden und es ist sogar möglich die körperliche Regeneration durch bestimmte Bilder zu beschleunigen. 

Wenn wir also visualisieren bzw. unser Unterbewusstsein neu prägen wollen ist es wichtig, dass wir dessen Sprache sprechen und das ist die „Sprache der Bilder“.

Es kann dabei nicht unterschieden werden, ob diese Bilder aus der sogenannten Realität kommen oder wir uns diese nur „einbilden“.

Zum Schluss ist es noch wichtig gesagt zu haben, dass dies aber natürlich auch für negative Bilder gilt, d. h. wir können unser Unterbewusstsein auch negativ programmieren.

 

Deshalb ist es allgemein so wichtig, sich mit dem zu beschäftigen, was wir wollen und nicht mit dem, was wir nicht wollen.